Thymianpflanze

10 Heilkräuter, die in keinem Garten fehlen sollten

Kreative Gartenideen hatten wir Ihnen ja bereits vorgestellt. Mit frischen Kräutern kann man den eigenen Garten nicht nur verschönern, sondern auch zahlreiche Gerichte schmackhaft veredeln. Doch die Gartenkräuter sind nicht nur wohlschmeckend, sie wirken sich auch durchaus wohltuend auf die Gesundheit aus. Passend dazu haben wir noch eine anschauliche Infografik mit allen 10 Heilkräutern im Überblick erstellt.

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Basilikum

Den Basilikum kennen wir vor allem im Pesto oder als schmackhafte Garnitur auf Tomaten und Mozzarella. Basilikum sollte immer frisch verzehrt werden. Wird er erhitzt, dann verliert er seine Wirkung. Und der Basilikum hat es wirklich in sich. Er beruhigt die Nerven, wirkt stärkend auf das Verdauungssystem und ist auch bei vielen typischen Frauenproblemen hilfreich. So wirkt er beispielsweise Beschwerden in den Wechseljahren entgegen und fördert die Menstruation.

Dill

Dill ist in jedem Garten leicht anzubauen. Mit ihm lassen sich hervorragend frische Salate verfeinern. Vor allem in frischem Gurkensalat entfaltet der Dill ein wunderbares Aroma. Darüber hinaus hat sich Dill auch als Heilpflanze bewährt. Ein Tee, zubereitet aus Dillsamen, wirkt beispielsweise sehr gut gegen Magenkrämpfe und Blähungen. Ein milder Tee kann auch gegen Blähungen bei Babys eingesetzt werden. Zudem wirkt Dill bei Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit oder Magenbeschwerden. Bereitet man aus Dill ein Sitzbad, so lassen sich damit Menstruationskrämpfe lindern.

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Estragon

Estragon ist ein Gewürz, welches vor allem in der italienischen und französischen Küche zur Anwendung kommt. Als Heilkraut kann Estragon unter anderem zur Verbesserung der Verdauung eingesetzt werden. Die Bitterstoffe des Estragon regen die Bildung von Magensäften an. Schwere Speisen lassen sich so besser verdauen. Zudem wirkt das Kraut appetitanregend und bei Blähungen. Bereitet man aus ihm einen Tee, so wird dadurch die Nierentätigkeit angeregt. Das regt auch den Stoffwechsel an und somit wirkt ein Tee aus Estragon auch gegen Gicht oder rheumatische Erkrankungen.

Majoran

Der Majoran ist, wie auch der Basilikum, eine einjährige Pflanze. Der muss also in jedem Jahr neu gesät werden. Majoran wird vor allem für die Verfeinerung von deftigen und fettigen Gerichten verwendet. Und das nicht nur wegen seines Geschmacks, sondern weil er auch die Verdauung fördert, gegen Blähungen wirkt und Krämpfen des Verdauungssystems vorbeugt. Ferner wirkt das Kraut auch bei Erkrankungen der Atemwege, bei Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder bei nervöser Unruhe. Im Übrigen kann man aus dem Majoran auch einen Tee brühen oder eine Tinktur ansetzen.

Kamille

Die Kamille ist die wohl bekannteste Heilpflanze. Jeder kennt den typischen Duft der Kamille und viele wissen, dass die Kamille gegen allerlei Beschwerden hilft. Die Kamille wird vor allem als Tee aufgebrüht. Sie wirkt beruhigend, antibakteriell, krampflösend, schmerzlindernd und harntreibend. Die Kamille kann unter anderem bei Magenbeschwerden, Durchfall, Blasenentzündung, Erkältungen oder Nervosität als Tee eingenommen werden. In Salben hilft die Kamille zum Beispiel bei Ekzemen oder entzündeten Wunden.

Petersilie

Die Petersilie gehört ebenfalls zu den beliebtesten Küchenkräutern. Dort wird sie vor allem wegen ihres Geschmacks sehr geschätzt. Viele Menschen ziehen die Petersilie mit den dekorativen krausen Blättern, der Sorte mit den glatten Blättern vor. Das schmackhafte Kraut besitzt viel Vitamin C und wirkt daher besonders anregend. Aber die Petersilie wirkt nicht nur bei allgemeiner Trägheit, sie regt auch die Verdauung an und fördert die Nieren- und Blasentätigkeit. Durch ihre krampflösenden Eigenschaften eignet sie sich auch zum Einsatz gegen Menstruationsbeschwerden. Dafür übergiesst man die Samen oder die Wurzel des Krauts mit Wasser und brüht daraus einen Tee.

Pfefferminze

Die Pfefferminze ist in vielen Haushalten immer als Tee vorrätig. Im Garten wächst das Kraut sehr gut und es treibt jedes Jahr neu aus. Die Pfefferminze hat eine relativ starke Heilwirkung. Die Inhaltsstoffe der Pfefferminze wirken unter anderem antibakteriell, krampflösend, beruhigend, galletreibend und schmerzstillend. Bei innerlicher Anwendung hilft sie beispielsweise gegen Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Magenbeschwerden, Durchfall oder Blähungen. Äusserlich angewendet helfen die ätherischen Öle der Pfefferminze gut bei Erkältungsbeschwerden oder Kopfschmerzen. Ferner können Salben mit den ätherischen Ölen der Pfefferminze auch gegen Muskelverspannungen oder Gelenkbeschwerden angewendet werden.

Rosmarin

Rosmarin hat einen intensiven Geschmack, der vor allem in der mediterranen Küche sehr geschätzt wird. Das Kraut kann in der Küche frisch oder getrocknet verwendet werden. Der überaus aromatische Rosmarin hat auch eine gute Heilwirkung und gegen viele Beschwerden eingesetzt werden. So wirkt das Kraut zum Beispiel sehr anregend. Daher kann Rosmarin gut bei niedrigem Blutdruck angewendet werden. Ferner wirkt das Heilkraut entspannend, schmerzstillend und krampflösend. Es kann zur allgemeinen Stärkung des Kreislaufs eingesetzt werden, es stärkt das Verdauungssystem, stärkt die Nerven, lindert Kopfschmerzen und kann auch bei Frauenbeschwerden eingesetzt werden.

Salbei

Salbei ist ebenfalls ein Kraut, das keinesfalls im Garten fehlen sollte. Denn als Tee oder Bonbon eingenommen, entfaltet er seine vielfältige Wirkung. So hilft Salbei beispielsweise gegen verschiedene Halsbeschwerden oder Verdauungsstörungen. Er fördert den Stoffwechsel und hemmt die Schweissbildung. Daher ist Salbei auch sehr gut gegen die Hitzewallungen während der Wechseljahre einzusetzen.

Thymian

Der Thymian ist ein sehr aromatisches Gartenkraut, welches als Tee oder Gewürz verwendet werden kann. Als Heilkraut hat der Thymian eine anregende, entzündungshemmende, krampflösende, schleimlösende und schmerzstillende Wirkung. Er kann bei Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen oder verschiedenen Frauenleiden angewendet werden. Äusserlich angewendet hilft der Thymian zum Beispiel bei schlecht heilenden Wunden

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