Putzeimer und Mop

5 clevere Putztipps für zuhause

Viele Menschen geben viel Geld für unzählige Reinigungsmittel aus. Dabei ist das Putzen so einfach. Erinnern Sie sich an alte Hausmittel zurück und schonen Sie die Umwelt.

Staub beseitigen trotz Hausstauballergie

Leiden Sie an einer Hausstauballergie? Dann wissen Sie, dass die Meidung des auslösenden Allergens wichtig ist. Dieses befindet sich im Kot der Hausstaubmilben. Wollen Sie deren Anzahl reduzieren, müssen Sie häufig putzen. Doch wie sollen Sie Staub beseitigen, wenn Ihr Körper gegen ihn rebelliert?

Öffnen Sie das Fenster, bevor Sie mit dem Staubwischen beginnen. Meiden Sie Durchzug, er würde den Staub aufwirbeln. Stauben Sie Decken, Kissen und Läufer nicht in der Wohnung aus, sondern bringen Sie diese zum Reinigen ins Freie. Der ausgeschüttelte Staub würde sich ansonsten auf Ihrer Einrichtung absetzen. Verzichten Sie auf Bekämpfungsmittel gegen Hausstaubmilben, wenn diese chemische Wirkstoffe beinhalten. Sofern überhaupt notwendig, nutzen Sie solche, die auf mineralischer Basis hergestellt wurden.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Oberflächen der Möbel nebelfeucht abzuwischen. Das Material muss hierzu allerdings geeignet sein. Verwenden Sie ein Mikrofasertuch und klares Wasser. Wringen Sie das Tuch gründlich aus. Waschen Sie es während des Staubwischens immer wieder aus. Sollten die Möbel überhaupt nicht mit Wasser in Berührung kommen dürfen, wischen Sie sie trocken ab. Verzichten Sie jedoch auf den Staubwedel, dessen Fasern würden den Staub unnötig in der Luft verteilen.

Sie können die Staubansammlungen in Ihrer Wohnung übrigens mindern, indem Sie möglichst geschlossene Möbel aufstellen und auf Regale verzichten.

Fenster umweltfreundlich putzen

Die Reinigungsmittelindustrie bietet unzählige Glasreiniger an. Fällt Ihnen die Auswahl für ein bestimmtes Produkt aus der Masse schwer? Auf die meisten dieser Chemiekeulen können Sie getrost verzichten. Denken Sie an unsere Umwelt und besinnen Sie sich auf die Tricks Ihrer Grossmutter zurück. Füllen Sie zum Fensterputzen einen Eimer mit handwarmem Wasser und versetzen Sie dieses mit einigen Spritzern Spiritus oder Essig. Anschliessend waschen Sie den Schmutz mit einem Lederlappen oder dem Mikrofasertuch ab. Vergessen Sie auch die Rahmen nicht. Zum Polieren verwenden Sie je nach Belieben den ausgewrungenen Lederlappen, das Küchenkrepp oder zusammengeknülltes Zeitungspapier. Sie sorgen auf ökologische Weise für den vollen Durchblick und haben obendrein Geld gespart.

Auf Weichspüler verzichten

Erinnern Sie sich an den Duft frischer Wäsche, nachdem diese in Ihrer Kindheit stundenlang im Wind geflattert war? Dieses Ergebnis können Sie mit keinem Weichspüler imitieren. Zwar sorgen spezielle Wirkstoffe des Weichspülers dafür, dass sich die Fasern der Textilgewebe nach dem Spülen weich anfühlen und dass die Wäsche einen bestimmten Geruch annimmt. Bei Letzterem handelt es sich jedoch lediglich um Parfums und verschiedene Duftstoffe, die bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen können. Zudem sind viele Inhaltsstoffe von Weichspülern in der Natur nur schwer abbaubar. Denken Sie nachhaltig. Spannen Sie nach Möglichkeit eine Leine im Freien und trocknen Sie Ihre Wäsche schonend auf natürliche Weise.

Falls Sie den Duft von Lavendel oder anderen Kräutern mögen, trocknen Sie sich ein Sträusschen derselben und hängen dieses über Kopf im Kleiderschrank auf. Seine ätherischen Öle verleihen Ihrer Wäsche einen dezenten, natürlichen Duft. Gleichzeitig wirken sie gegen Motten und anderes Ungeziefer.

Kalk im Badezimmer entfernen

Für die Reinigung des Badezimmers benötigen Sie nicht unnötig viele Reinigungsmittel. Verlassen Sie sich auf die Kraft von Essig, Spiritus und Zitronensäure. Wenden Sie die Mittel jedoch nur für die jeweils geeigneten Oberflächen an. Essig eignet sich zur Kalk- und Schmutzentfernung auf der Sanitärkeramik. Achten Sie beim Putzen darauf, dass die Säure nicht an die Armaturen gelangt. Rost könnte die Folge sein. Mit Spiritus bekommen die Fliesen Ihrer Duschwanne wieder Glanz. Zitronensäure können Sie zur Reinigung der Armaturen einsetzen. Sie ist als Pulver oder in flüssiger Form erhältlich. Nutzen Sie den Lederlappen oder das Mikrofasertuch zum Polieren.

Wenn Sie das Waschbecken und die Duschwanne nach der Benutzung gleich auswischen, kann sich Kalk gar nicht erst ablagern. Sollte dies doch der Fall sein, lassen Sie die vorgenannten Mittel für einige Zeit auf den betroffenen Stellen einwirken, bevor Sie sie abspülen. Benutzen Sie zur Kalkentfernung keine aggressiven Reiniger. Sie schädigen die Struktur von Fugenklebern und Silikonen. Die Oberfläche wird rau, so dass sich auf dieser noch schneller Schmutz ablagert.

Verhältnismässige Hygiene in der Küche

Wer in der Küche ständig Desinfektionsmittel benutzt, schadet der Gesundheit. Beinahe alle Verunreinigungen können mit Seifenwasser beseitigt werden. Wichtig ist, die Reinigung so schnell wie möglich durchzuführen, damit sich Bakterien und Keime nicht vermehren können. Den Spüllappen sollten Sie alle 2 bis 3 Tage auswechseln. Gleiches gilt für das Geschirrtuch.

Tritt beim Schneiden von Fleisch und Fisch Flüssigkeit aus, wird diese mit dem Küchenkrepp aufgesaugt, bevor die gründliche Nachreinigung erfolgt. Verzichten Sie auch im Kühlschrank auf Desinfektionsmittel. Decken Sie die darin aufbewahrten Speisen ab und lagern Sie sie in den speziellen Kühlzonen. Wenn Sie den Kühlschrank alle 2 Wochen ausräumen und mit Essigwasser auswaschen, haben Sie genug für die Hygiene in der Küche getan.

Es empfiehlt sich, bei vielen Reinigungsarbeiten Einweghandschuhe zu tragen. Dies vermeidet Verschmutzungen und Schädigungen der Haut.

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