April, April! Wo kommt der Aprilscherz her?

Am kommenden Mittwoch ist Vorsicht geboten: Ob zuhause, auf der Arbeit oder beim Nachrichten schauen: Vergessen Sie nicht, dass es der 1. April ist 🙂 Wir erzählen Ihnen woher der Aprilscherz kommt und geben Ihnen ein paar Scherzideen mit auf den Weg.

Woher kommt der Aprilscherz?

Die Redensart „in den April schicken“ hat keinen nachweisbaren Ursprung, jedoch mehrerlei ungesicherte Erklärungen. Der 1. April gehört, ebenso wie Freitag der 13., zu den besonderen Tagen, die schon in früheren Jahrtausenden aus Aberglauben als Pech- oder als rabenschwarze Tage bezeichnet wurden. Eine nachvollziehbare Verbindung besteht zwischen dem unberechenbaren Wetter im April und der Unberechenbarkeit des Aprilscherzes. Das Wetter macht was es will, und das wird auf den Aprilscherz übertragen.

An Aprilscherzen kann sich jeder und überall beteiligen. Das geschieht im Familienkreis ebenso wie unter Bekannten, am Arbeitsplatz, in der Schule und natürlich auch in den Medien. Aufgrund der Wirkung von medialen Informationen in Rundfunk, Fernsehen und Internet wird hier jedoch zunehmend zurückhaltend mit Aprilscherzen umgegangen. Die Reaktion der Zuhörer und Zuschauer ist nicht voraussehbar; sie reicht vom Scherz bis hin zur Aufregung oder gar zur Panik. Ein typisch britischer Aprilscherz ist beispielsweise der Hinweis darauf, dass nach langen Verhandlungen der Rechtsverkehr auf den Strassen in England und im gesamten Commonwealth eingeführt wird J

Der passende Aprilscherz – Ein paar Ideen für jung & alt

  • „Deine SchnĂĽrsenkel sind auf!“ – Die Klassiker

Der passende Aprilscherz im privaten Bereich ist nach wie vor ein unauffälliger Hinweis zur Person oder zur Sache. Der Tipp, dass ein Hemdknopf fehlt, dass ein Schuhband geöffnet ist, oder dass aufgrund eines Anrufes des Schulsekretariats der Schulbeginn um eine halbe Stunde vorverlegt worden ist, wird immer wieder ernst genommen.

  • Flashmeldung via Social Media

Die heutigen Möglichkeiten der sozialen Netzwerke bieten ganz neue und bisher ungeahnte Möglichkeiten für Aprilscherze. Die Flashmeldung, dass in der Filiale des namhaften Discounters am Ort ab jetzt auch Benzin in abgefüllten Kanistern zum Niedrigpreis verkauft wird, kann zu einem Run dorthin führen.

  • Rundmail mit neuem 30 Franken Geldschein

Die E-Mail an einen möglichst grossen Verteilerkreis mit dem Hinweis, dass in der örtlichen Filiale Ihrer Bank ab sofort der neue 30-Franken in nur begrenzter Menge abgegeben wird, stösst sicherlich auf viel Begeisterung. Jeder möchte dabei sein und seinen neuen Schein ergattern. , alsi ich finde

Der Aprilscherz ist kein kulturelles Brauchtum, obwohl er weit und seit Jahrhunderten verbreitet ist. Eine wichtige Voraussetzung ist, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten und einen Scherz über Themen zu machen, auf die unsere Mitmenschen empfindlich reagieren könnte. Deshalb sollte ein Aprilscherz immer gut überlegt sein.

Bild: djvstock – fotolia.com

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