Vollbart Nahaufnahme

Bartpflege is a man’s world

Abraham Lincoln, Charles Darwin, Karl Marx und der für seine Milka-Werbung bekannte Schweizer Peter Steiner (Ah, ein Stadtmensch!) sind bekannte Bartträger, die sich sicherlich mit der Bartpflege auseinander gesetzt haben. Und auch gegenwärtig erfreut sich der Bart grosser Beliebtheit bei den sogenannten „Hipsters“. Auch Lust auf einen schicken Bart? Dann geben wir Ihnen hier die nötigen Pflegetipps 😉

Bartpflege ist grundsätzlich Männersache. Der Bartträger von heute, sollte bei der Bartpflege verschiedene Aspekte berücksichtigen, denn Bart ist nicht gleich Bart. Drei-Tage-Bart, Kinnbart, Kotelettenbart, Schnurrbart und der Vollbart sind nur einige Bartformen, welche in den modernen Männergesichtern präsentiert werden. Die richtige Bartpflege sorgt nicht nur für einen stylischen Look, sondern sichert den Erhalt der Bartpracht. Die Gesichtshaut des Mannes ist empfindlich und reagiert auf die Pflege dementsprechend.

Tägliches Waschen des Bartes ist der Anfang

Wenn Sie auf einen makellosen Look stehen, gehört das tägliche Waschen des Bartes, wie das alltägliche Zähneputzen zur Pflege dazu. Auch wenn Bärte im Allgemeinen sehr borstig und ursprünglich aussehen, ist dennoch ein wenig Sensibilität bei der Pflege sinnvoll. So wird’s gemacht:
• Eine ph-neutrale Seife oder Shampoo benutzen, am besten ohne Parfümierung: so werden alte Hautschuppen, Schweiss und Essensreste zuverlässig entfernt und Barthaare entfettet, sodass das Schneiden und Pflegen einfacher ist
• Sogar die Haarspülung der besseren Hälfte kann zweckentfremdet werden(kein Witz)und sorgt auch bei männlichen Bärten für Geschmeidigkeit
• Eine Kur mit Klettenwurzelöl und Seidenproteinen beugen Juckreiz vor
• Barthaare nicht föhnen, da ansonsten aus den Barthaaren wirklich Borsten werden und die Haut auch nicht gerade über das künstliche Wüstenklima erfreut sein wird
• Stattdessen: Bartpracht einfach mit trockenem Handtuch leicht abtupfen
• Bartpflege wird übrigens immer vor dem Duschen zelebriert, ansonsten quillt die Haut auf und das Rasieren und Pflegen des Bartes wird unnötig erschwert.

Eine Bartbürste sorgt für den „Schliff“

Es gibt sie in verschiedenen Formen und Grössen. Naturprodukte wie edles Eschenholz mit Wildschweinborsten ist ein Bestseller. Da fühlt der Bartpfleger sich wie ein Wikinger, wenn er bei der Bartpflege in den Spiegel schaut. Eine solche Bürste entwirrt lange Barthaare und striegelt den Bart. Leichter Glanz entsteht durch das Polieren der Haare und lässt den Bart sehr gepflegt aussehen. Zudem können die Borsten der Bürste mit einem edlen Duftwässerchen beträufelt werden, sodass Ihre Bartpracht angenehmen Duft verbreitet.

Bart schneiden und trimmen ist echte Handarbeit

Nachdem der Bart gewaschen, getrocknet und die Länge überprüft wurde, kann jetzt der Bart je nach Barttyp gestylt werden. Jeder Bart muss gepflegt werden, ansonsten wirkt der Bartträger ungepflegt. Schliesslich wollen Sie ja nicht aussehen, wie die U-Bootfahrer(aus dem Film Das Boot)beim Einlaufen in „La Rochelle“.

Bartöle für den Halt

Barthaare sind unbehandelt steif und stur, können aber mit Ölen oder der Bartwichse in Form gebracht werden. Wenn der Bart zu Moustache geformt werden soll, sind Hilfsmittel unabdingbar. Moustache kommt aus dem französischen und bedeutet nichts anderes als Schnurrbart. Wer schön sein will, sollte also in Zeit und Pomade investieren.
Sehen Sie mittlerweile wie der gallische Druide Miraculix oder wie ein Sänger von ZZ Top aus, ist es ratsam den Bart mit handelsüblichen Bartöl zu pflegen. Je nach Länge und Volumen sind einige Tropfen des Öles ausreichend
Kurz das Bartöl in den Händen verreiben und ab damit in die Bartpracht. Sollten Sie keine Pflegeprodukte im Hause haben, kann auch tatsächlich Olivenöl verwendet werden. Mit dem Bartkamm oder Bürste lässt sich das Öl besser verteilen und sorgt für gleichmässige Benetzung der Barthaare. Öle minimieren bekanntlich die Reibung, wo durch ein Vollbart geschmeidiger wird. Ausserdem wird Ihnen die Damenwelt dankbar sein, wenn der Bart geschmeidig ist und beim Küssen ein leichtes Kribbeln, statt ein strenges Kratzen zu spüren ist.

Fazit:

Erst wenn geölt, gekämmt und rasiert wurde, können Sie Ihre Bartpracht selbstbewusst ausser Haus tragen. Sollten Sie sich einmal verschnitten haben, kann mit einer Komplettrasur immer wieder ein „Bartreset“ ausgeführt werden. Und was wir fast vergessen haben – Vor Kälte kann ein dichter Vollbart auch gut schützen 😉

Foto: RYAN MCGUIRE

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