Das gefährlichste Motorradrennen der Welt

Isle of Man – das sind knapp 85 000 Einwohner und autonome 572 Quadratkilometer in der Irischen See. So stürmisch wie das Meer ist hier die Tourist Trophy, von der Kenner sagen, sie sei das gefährlichste Rennen unserer Erde. Höchstgeschwindigkeiten bis zu 332km/h und bislang 242 Todesopfer sagen schon Einiges aus.  Los geht’s am 30.05.2015 bis zum 12.06.2015. Erfahren Sie hier mehr über die Faszination Isle of Man TT.

Das Event – Kein gewöhnliches Motorradrennen

Umstritten und gefährlich sind die Isle of Man TT, die alljährlichen Rennwochen mit Challenges auf dem Snaefell Mountain Course, die bereits im Jahr 1907 zum ersten Mal veranstaltet worden waren. Das Motorradrennen geht über 60,725 Kilometer mit manchmal mehr als 280 Sachen durch die kleine Inselhauptstadt Douglas und über 270 Kurven rund um das Eiland. Warum ignorieren Teilnehmer 242 tote Rennfahrer und getötete Zuschauer – und beinahe jedes Jahr gibt es neue Opfer der Isle of Man TT? Was macht das Rennen so reizvoll und warum um Himmels willen schreiben Biker dazu auf ihrer Homepage.: „Only a dead fish goes with the flow“?

Die Kraft und der Reiz der Isle of Men TT

Isle of Man TT ist eines der weltweit gefährlichsten Rennen – und das ganz ohne Reifenstapel, Kiesbetten und Schutzzonen. Hier gibt es nur ein ruppiges Auf und Ab normaler Strassen von Douglas nach St. Johns, von da über Sulby nach Ramsey und über die Inselberge zurück nach Douglas. Wer Fehler macht, landet an Hauswänden oder Gartenzäunen oder er fliegt über einige Hundert Meter Felsenböschung hinunter. Die Roadracer hier sind keine Anfänger; sie kennen die Fakten genau. Trotzdem lieben sie die Nähe der Gleichgesinnten, die Kraft, die Hitze, die Laute, die Vibrationen, die eigene Performance. Sie lieben den Snaefell Mountain Course, der anders als andere Rennen keinesfalls künstlich ist wie eine Landebahn, sondern ganz pur. Roadracer schätzen die zweispurigen, engen Landstrassen mit Randsteinen und Kanaldeckeln, gesäumt von Zäunen, Pfosten und Mauern.
In den Bergen der Insel ist es zuweilen neblig; es gibt zahllose Brücken, unübersichtliche Kurven und jede Menge heimtückische Sprunghügel. Dennoch liegt die bisherige Höchstgeschwindigkeit bei 332 km/h, die rasanteste Rundenzeit liegt bei 17,11 Minuten. Zwischen Bray Hill und Quarterbridge Road, wo sonst Tempo 30 gilt, zeigt mancher Tacho schon mal 280 Stundenkilometer – es ist erstaunlich, wie TT-Piloten entgegen der Fliehkraftgesetze die schlingernden Maschinen auf Kurs halten können und aufrecht aus der Senke herauskommen.

Die Angst hält dich bei der Stange

Die Fahrer kommen hier oft an ihre Grenzen und keiner bestreitet, dass auch Angst aufkommt. Aber sie sagen auch, dass es die Angst ist, welche die Fahrer bei der Stange hält, wenn sie diese in pure Konzentration wandeln und ihren Rennmodus aktivieren.

 

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