Familiencamping

Familiencamping – Chaos oder Idylle?

Urlaub auf dem Campingplatz? Und dann noch mit Kindern?  Grundsätzlich ist ein Aufenthalt auf einem Campingplatz eine ausgezeichnete Wahl für einen Familienurlaub, ist doch der Campingplatz an sich schon Ausflugsziel genug. Damit Sie auch an alles denken, haben wir Ihnen mal eine Checkliste zusammengestellt.

Infografik Familiencamping

Familiencamping Infografik

Camping mit Kindern:  Welcher Campingplatz?

Eine gute Vorbereitung beginnt schon vor Reiseantritt bei der Auswahl des richtigen Campingplatzes. Hier spielen zunächst die individuellen Bedürfnisse eine entscheidende Rolle. Ein kleiner Naturcampingplatz mit weniger Komfort oder eine grosse Campinganlage mit modernen Sanitäranlagen und einem bunten Animationsprogramm? Die Auswahl ist riesig. Hilfreich sind hier die einschlägig bekannten Campingführer, die jährlich aktuell und übersichtlich die Gegebenheiten der Plätze auflisten. Tipp für die Platzauswahl: Mit jüngeren Kindern und Babys sollte man einen kleinen idyllischen Platz am besten ausserhalb von Ferienzeiten und Feiertagen buchen. Für ältere Kinder sind die grossen Anlagen mit viel Animation und Unterhaltungsmöglichkeiten ideal. Als Schlechtwettervariante sollte man bereits vorab Ausflugsziele in der Umgebung recherchieren (Hallenbäder, Museen usw.).

Bei der Auswahl des Stellplatzes achtet man auf die Nähe zum Sanitärgebäude, um weite Wege einzusparen sowie auf ausreichenden Schutz vor Sonne und Regen.  Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft seine Familie auf Campingtauglichkeit bei einem kurzen heimatnahen Probeurlaub.

Was muss unbedingt mit? Unsere Checkliste:

  • Familienzelt, idealerweise mit zwei getrennten Schlafkammern. Auf Regenfestigkeit achten!
  • Eine wasser- und reissfeste Plane, variabel einsetzbar als Schutz vor Regen, Sonne, Kälte und Schmutz.
  • Isomatten und Schlafsäcke (ideal sind Baumwollschlafsäcke) passend zum Alter und Körpermass der Reisenden und zum Reiseziel. Für Babys Babyschlafsäcke und wenn vorhanden die Babywanne des Kinderwagens.
  • Wind- und wasserfeste Kleidung und mehr Wechselsachen als gewohnt, Gummistiefel und Schirm. Kleidung am besten in wasserfeste Koffer oder Boxen statt in Reisetaschen.
  • Schutz vor Sonne (Hut, Brille, Creme).
  • Campingkocher (Gaskocher mit ausreichend Kartuschen).
  • Geschirr und Besteck aus Plastik, Töpfe aus Aluminium, Kochutensilien wie scharfes Messer, Dosenöffner, Schneidebrett, Flaschenöffner usw.
  • Feuerzeug, Taschenlampe oder Petroleumlaterne.
  • Lebensmittel für die erste Mahlzeit und die wichtigsten Gewürze.
  • Kanister für Wasser, Kühlbox, Wäscheleine, Schüssel zum Geschirrspülen, Lappen, Besen, Toilettenpapier, Mülltüten.
  • Klapptisch und Stühle oder eine Picknickdecke. Kleinkinder können super im Buggy gefüttert werden!
  • Für die Zubereitung von Babynahrung Wasserkocher und Thermoskanne.
  • Buggy am besten mit Schlaffunktion.
  • Abwaschbares robustes Spielzeug (aufblasbare Bälle und Sandspielzeug sind ausreichend) und Familienspiele.
  • Reiseapotheke.
  • Einen Hammer zum Einschlagen der Heringe kann man sich notfalls vom gut sortierten Wohnmobilnachbarn borgen.

Und zum Schluss das wohl wichtigste Gepäckstück: Gelassenheit! 🙂

Wenn Eltern und Kinder sich voll und ganz auf diese natürliche Art des Reises einlassen, wird es für alle Beteiligten ein unvergesslicher Traumurlaub.

Foto: © WavebreakMediaMicro/fotolia.com

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