Ferien mit hund fotolia

Ferien mit Hund: Tipps für einen stressfreie Reise mit Ihrem Vierbeiner

Auch Vierbeiner brauchen mal Ferien. Der Urlaub mit dem Hund und die damit verbundene Ferienreise muss aber gut geplant sein, damit die Reise nicht in Stress für Hund, Herrchen oder Frauchen ausartet. Wichtige Impfungen, Registration und ein gültiger Hundepass sind oft wichtige Voraussetzungen für die Einreise in ein Urlaubsland. Da der Urlaub stets mit einer Fahrt beginnt und endet, sollte diese so angenehm wie möglich für Ihren Hund gestaltet werden.

Die Autoreise

Die angenehmste Möglichkeit ist die Urlaubsreise im Auto. Hunde können während der Fahrt beschäftigt werden und haben bei einer Fahrtunterbrechung die Gelegenheit, sich die Pfoten etwas zu vertreten. Jedoch müssen Tiere im PKW richtig gesichert sein. Transportboxen, Abtrenngitter oder spezielle Sicherheitsgurte schützen den Hund sowie die Insassen bei unvorhersehbaren Bremsmanövern. Vor der ersten grossen Urlaubsreise sollte der Vierbeiner an das Autofahren gewöhnt werden. Kauknochen, Lieblingsspielzeug oder Kuscheldecke helfen gegen aufkommende Langeweile, Leckerlis gegen den Hunger zwischendurch. Manche Hunde leiden wie auch der Mensch unter Unwohlsein beim Autofahren. Sofern erforderlich können spezielle Tiermedikamente gegen Reisekrankheit verabreicht werden. Dies ist aber nur bei längeren Fahrten und bei vorheriger Konsultation des Tierarztes zu empfehlen. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund ausreichend Platz in der Hundebox hat und dass die Temperatur nicht zu kalt und nicht zu warm ist und denken Sie daran ausreichend Pausen einzulegen, auch zu Ihrem eigenen Wohl.

Hundebox

Eine Hundebox ist Pflicht bei einer Autoreise – Klicken Sie auf das Bild um in unseren Shop zu gelangen!

Fliegen mit Hund nur wenn’s sein muss – sonst lieber mit der Bahn

Eine Flugreise bedeutet für den Hund grossen Stress und die Beförderungsrichtlinien der einzelnen Airlines können recht komplex sein. Man sollte sich direkt bei der Airline erkundigen, ob ein Transport Ihres Vierbeiners überhaupt möglich ist. Eine Flugreise mit Ihrem Hund sollte auch nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn sich wirklich keine andere Reisemöglichkeit bietet.

Eine Alternative zu Flug- und Autoreisen sind Bahnfahrten; obwohl es auch hier einige Nachteile gibt. Zu beachten ist, dass Ihr vierbeiniger Freund auch mal muss. Vor dem Fahrtantritt sollte unbedingt ein langer Spaziergang unternommen werden, denn eine Fahrtunterbrechung ist manchmal nicht möglich. Bei längeren Strecken und wenn es der Reiseplan zulässt, sind Zwischenstopps eine gute Lösung um Ihren Hund ein wenig Auslauf zu gönnen. Umsteigebahnhöfe eignen sich bei ausreichendem Zeitfenster besonders für einen kleinen Rundgang. Im Zug müssen Hunde in der Regel einen Maulkorb tragen und an der Leine geführt werden, dies gilt auch für ruhige und kleinere Tiere. Decke, Trinkwasser und Schüssel sollten bei längeren Bahnfahrten immer mitgenommen werden. Je nach Bahnunternehmen und Reiseland können kleinere Hunde in einer Transportbox oder Tasche kostenlos befördert werden, im Allgemeinen muss aber ein zusätzliches Ticket für Ihren Vierbeiner gekauft werden.

Je nachdem in welches Land Sie reisen sollten Sie sich unbedingt über die Einreisebedingungen für Hunde informieren. Das britische Fremdenverkehrsamt bietet beispielsweise einen ausführlichen Guide Reisen mit dem Hund nach England mit allen relevanten Informationen.  Mehr zu Reisen ins Ausland mit Ihrem Hund oder anderem Haustier finden Sie auf der Website der Eidgenössischen Zollverwaltung.

Bild 1: fotolia.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *