Katzennamen Hitliste Titelbild: Katzenkopf schwarz weiss

Katzennamen Hitliste: Simba, Tigi oder lieber Shir Khan?

Die Katze ist für den Tierfreund eine Bereicherung seines Alltags, und oftmals auch innerhalb des Familienverbundes. Die Gründe für diesen Familienzuwachs sind vielfältig. Sie reichen vom jungen Kätzchen für das kleine Mädchen zum Schmusen und zum Erziehen, bis hin zur zugelaufenen Katze, die als Freigänger abends um die geöffnete Balkontür herum strolcht. Der Tierliebhaber kommt nicht umhin, ihr einen Napf mit frischer Milch hinzustellen. Spätestens danach ist es passiert. Beide können und wollen sich nicht trennen – schon gehört der Vierbeiner zur Familie.

Wie nenne ich meine Schmusekatze oder meinen Stubentiger?

In diesen und auch allen anderen Fällen braucht die Katze einen Namen. Sie muss wissen, wann, und vor allem dass sie angesprochen wird. Jetzt gehört sie zur Familiengemeinschaft und bekommt, so wie jedes andere Familienmitglied auch, einen Namen. Die Namensgebung ist jedoch keineswegs einfach, denn sie kann nach ganz unterschiedlichen Kriterien geschehen. So wie beim familiären Nachwuchs auch, muss in weiblich und männlich, also in Katze und Kater, unterschieden werden. Dann kommt es auf das Alter des Tieres an. Handelt es sich um die junge Katze, um ein Neugeborenes, oder um eine schon ältere Katze. Und wenn ja, wie alt ist sie oder könnte sie sein. Ein weiteres Kriterium für die Namensgebung ist die Rasse. Ist das Tier kurz- oder langhaarig, und ist es eine reine Stubenkatze oder ein Freigänger. Auch der Charakter des Tieres sollte bei der Namensgebung berücksichtigt werden. Zu solchen Eigenschaften gehören Anhänglichkeit, Freundlichkeit, Zurückhaltung, Schüchternheit oder ein besonders erkennbarer Hang zum Schmusen. Im Gegensatz zum Baby, das seinen Namen erhält, bevor es seine individuellen Eigenarten zeigt, kann die Katze daraufhin beobachtet werden, bevor sie einen passenden Namen erhält.

Doch mit der Namensgebung muss auch die Katze buchstäblich gut leben können. Das ist erfahrungsgemäss bei einem zweisilbigen Rufnamen am ehesten der Fall. Der Name sollte einen hellen Vokal enthalten, beispielsweise ein „i“. Dadurch, dass die Kommandos bei einer Tiererziehung meistens einsilbig sind, können sich Kater und Katzen ihren zweisilbigen Namen dauerhaft besser einprägen. Der Tierhalter sollte sich bewusst machen, dass die Katze ihren Namen gut verstehen muss. Das ist umso sicherer, je besser er selbst den Katzennamen formulieren kann. Hilfreich ist es, den zukünftigen Namen des Tieres mehrere Male laut auszusprechen. Klingt er flüssig und kommt ihm gut über die Lippen, dann ist der Name ein im wahrsten Sinne des Wortes guter Draht zum Tier.

 Die beliebtesten Katzennamen: Eine Auswahl

Die Auswahl an Katzennamen ist so gross wie vielseitig. Auch für Katzen gibt es Trends, die heute in und morgen out sind. Die Katze muss über Jahre hinweg mit dem einmal erhaltenen Namen leben. Vor diesem Hintergrund sollte der Tierfreund abwägen, ob er seinem Vierbeiner einen modischen oder doch eher etwas zeitlosen Katzennamen gibt. Die nachstehenden Namenslisten für den verschmusten Stubentiger geben einen ersten Einblick in die Vielfalt an Namen, die einer Katze gut stehen würden.

Zu den Top Ten in der Deutschschweiz gehören in jeweils alphabetischer Reihenfolge

Kater

  • Charly
  • Felix
  • Filou
  • Jimmy
  • Leo
  • Max
  • Merlin
  • Mogli
  • Moritz
  •  Simba

Katzen

  • Gina
  • Kira
  • Lilly
  • Luna
  • Mia
  • Mimi
  • Nala
  • Simba
  • Sina
  • Tigi

Namensquellen sind unter anderem der Schweizer Tierschutz STS, der Helvetische Katzenverband FFH, sowie die Tierdatenbank Anis.

Regelmässige Kinogänger stellen bei der Namensgebung ihrer Katze gerne einen Bezug zu ebenso bekannten wie beliebten Kinofilmen her.

Unter den aktuellen Kino-Katzennamen sind als Top Ten zu finden

  • Agent Kater
  • Baghira
  • Bruce Will es
  • Get Kater
  • Hellboy
  • John Kater
  • Iron Cat
  • Shir Khan
  • Super Cat
  • Tai Lung

 

Verbinden Sie den Namen mit positiven Ereignissen

Geeignete Katzennamen mit dem akustischen Vokal „i“ am Ende sind beispielsweise Charly, Lucky, Jimmi, Mimmi, Smarty, Tapsy, oder ganz einfach Mieze. Jeder kennt den typischen Katzenlockruf „miez, miez, miez“.

Dass die Katze als neues Familienmitglied seinen Namen kennt und versteht, lässt sich mit einfachen Mitteln feststellen. So kann in einer Unterhaltung innerhalb der Familie wie beiläufig ihr Name erwähnt werden. Die Reaktion der Katze zeigt, ob sie sich dadurch angesprochen fühlt. Ein Kopf zuwenden, oder das sichtbare Spitzen der Ohren ist die Bestätigung dafür, dass der Vierbeiner mithört und seinen Namen erkennt. Damit die Katze ihren Namen kennenlernt, muss sie in der Lernphase so häufig wie möglich damit angesprochen werden. Die Situationen sollten ausnahmslos positiv sein. Das Tier muss assoziieren, dass mit seiner Namensnennung immer ein angenehmes Erlebnis verbunden ist. Sei es der frische Futternapf, das Leckerli, oder das bunte Knäuel Wolle zum Spielen. Bei zweisilbigen Katzennamen mit der passenden Vokalendung kommt diese liebevolle Aussprache automatisch rüber. Die Stimmlage des Tierhalters ist dementsprechend lockend und gelassen. Das tut dem Tier gut, zumal es selbst auch, wie es heisst, ein ruhiger Zeitgenosse ist.

Die Zuneigung zwischen Tierhalter und Tier wird ganz wesentlich durch den Katzennamen artikuliert. Den bestimmt der Katzenfreund. Damit übernimmt er auch die Verantwortung für sein Haustier, das über Jahre hinweg im doppelten Sinne mit seinem Namen leben muss.

Fotos von: Radka Schöne / www.pixelio.de

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