Bild einer Gartenbank im Herbst mit braunen Blättern im Hintergrund

Rasenpflege im Herbst – Die ideale Vorbereitung auf den kalten Winter

Bei aller bunt-fröhlichen Farbenpracht, die der Herbst mit sich bringt, sollte man nicht vergessen, den Garten auf die kälteste Jahreszeit vorzubereiten. In diesem Artikel finden Sie Tipps, um Ihren Garten sicher durch den Winter zu bringen – damit er pünktlich zum Frühling kräftig und gesund die neue Gartensaison starten kann.

Das Rasenmähen ist dabei ein Aspekt, der oftmals ausser Acht gelassen wird, für einen idealen Start in den Frühling aber sehr wichtig ist: Nur wer seinen Rasen auch im Herbst noch richtig mäht, kann ihn so vor Winterschäden wie braunen Stellen und Unebenheiten schützen. Mit dem ersten Nachtfrost sollte man den Rasen aber seinem Winterschlaf überlassen.

Auf die richtige Länge kommt es an – Rasen nicht zu tief mähen, empfohlen wird eine Länge von 4-6 cm, denn längere Grashalme nehmen nicht nur das Sonnenlicht besser auf, sondern schützen sich so auch effektiver gegen Unkraut; sind sie jedoch zu lang, können sie schnell platt gedrückt werden und so Nährboden für Pilze bilden. Will man „vorsorgen“ und mäht den Rasen zu kurz, erhalten wiederum Schadpflanzen die Möglichkeit durch die vermehrte Lichteinnahme zu gedeihen.

Herbstlaub regelmässig entfernen: Viele Gartenbesitzer machen sich im Herbst nicht die Mühe, den Herbstlaub zu entfernen, da sie davon ausgehen, dass dieser einen positiven Effekt hat – Unter Bäumen und Sträuchern ist dies auch tatsächlich der Fall, auf dem Rasen behindert er aber die Aufnahme des Sonnelichtes und kann, wie auch nicht entfernte Schnittreste der ideale Nährboden für Krankheitserreger sein, ansonsten drohen braune Stellen.

Speziellen Herbstdünger benutzen: Für die kalte Jahreszeit sollte man keinen normalen Rasendünger benutzen, sondern einen Herbstdünger vom Fachhandel bevorzugen. Diese beinhalten keinen bis wenig, den Wachstum stimulierenden Stickstoff, sondern mehr Kalium, welches die Frostbeständigkeit des Rasens stärkt. Alternativ kann man sich auch für Kalimagnesia, auch Patentkali genannt, entscheiden.

Die Winterruhe des Rasens einhalten: Wie in der Natur meist üblich, so nimmt sich auch der Rasen während der kalten Jahreszeit eine Auszeit. In seiner Ruhephase sollte der Rasen dementsprechend auch in Ruhe gelassen und so wenig wie möglich beansprucht werden. Konkret heisst das, die Rasenfläche möglichst nicht betreten, um das Abbrechen der Grashalme zu verhindern. Ihr Rasen wird es Ihnen mit einem gesunden und kräftigen Grün im Frühling danken.

Abschliessend wäre es noch eine gute Idee den Rasenmäher nach dem letzten Schnitt gründlich zu säubern, das Restbenzin aus dem Tank zu entfernen und eventuell das Schneidemesser zu schärfen. Hält man sich an diese Punkte, bleiben einem zur neuen Gartensaison mühsame Nacharbeitungen und Ausbesserungen von Winterschäden erspart.

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