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Trampoline im Trend – Information und Inspiration: „Den Horizont durch Luftsprünge erweitern“

„Alles, was Spass macht, ist entweder unmoralisch, illegal oder macht dick“, behauptete Alexander Woollcott. Hier irrte sich der sonst recht treffsichere Schriftsteller natürlich – aber der Mann kannte ja auch das Trampolin noch nicht.
Trampolinspringen gehört zu den seltenen Dingen auf der Welt, die nicht nur Spass machen, sondern ganz nebenbei auch noch für gesundheitliche Vorteile – und für eine trainierte Figur – sorgen. Auf dem Trampolin lernen wir, die Haltung zu bewahren und die Balance zu finden. Wir gewinnen an Kraft und Energie – und sogar an Schlauheit. Prinzipiell geben wir also François de La Rochefoucauld recht, denn er wusste „Wer ohne Luftsprung lebt, ist gar nicht so vernünftig, wie er glaubt!“

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Die Voraussetzung für „vernünftige Luftsprünge“ ist allerdings ein fehlerfreies Synchronspringen von Spass und Know-how. Damit Ihnen das Schwingen und Springen eindrucksvoll und schwerelos gelingt, finden Sie hier die springenden Punkte zum Entdecken cooler Moves und zum Vermeiden folgenschwerer Fails.

Beginners: Abheben zum Schweben

Sprung mit Schwung:

Beginnen Sie mit schulterbreiter Beinstellung und schnellem Hüpfen auf der Stelle.
Es folgen Vierteldrehungen in der Luft, sodass nach vier Sprüngen die Ausgangposition wieder erreicht ist. Anschliessend vor jeder Landung abwechselnd Beine überkreuzen bzw. wieder schulterbreit nebeneinander stellen. Am Ende mit geschlossenen Beinen vor-und wieder zurückspringen und von einer Seite zur anderen hüpfen.

Zeit für Beinfreiheit:

Beinfreiheit

Diesmal hat die Beinstellung etwas mehr als Schulterbreite und Sie springen vorerst locker von einem Bein auf das andere, dann mit dem jeweils freien Bein in der Luft nach vorne kicken. Im Anschluss die Knie abwechselnd vor den Oberkörper oder die Hacken alternierend zum Po bringen. Zum Abschluss optimieren Sie die Luftsprünge und strecken die Beine in der Luft abwechselnd seitlich oder vorwärts auseinander.

Rhythmus mit Hand und Fuss:

Rhythmus

Die Knie beim Absprung abwechselnd vor den Oberkörper bringen und mit der diagonalen Hand berühren – die freie Hand gleichzeitig hochstrecken. Dann im Sprung beide Knie auf Hüftebene heben und gleichzeitig beide Handflächen runterdrücken. Anschliessend in der Hocke beide Arme locker neben dem Körper hängen lassen und beim Absprung mit beiden Händen nach oben zeigen. Am Ende mit nach oben gestreckten Armen beidbeinig springen und im Sprung die Hüfte bei geradem Oberkörper abwechselnd so weit wie möglich zur Seite drehen.

Advanced: jumps for champs

Grätschwinkel:

Graetsche

Nach einem Start mit mehreren Strecksprüngen werden kurz vor dem höchsten Punkt die gestreckten Beine vorn hochgegrätscht. Dabei kommen Arme und Oberkörper ihnen entgegen, idealerweise berühren die Hände den Fussrist, während die Beine parallel zum Trampolintuch stehen. Vor der Landung werden die Beine geschlossen und die Arme seitlich an den Körper angelegt, um sie bei der Landung wieder hochstrecken zu können.

Schraube:

Bei einer Schraube dreht sich der Kunstflieger um die eigene Körperlängsachse. Dazu strecken Sie beim Absprung die Arme hoch, halten den Kopf während des Sprungs dazwischen gerade, leiten die Schraube mit Fussabdruck ein und führen die Drehung durch die Hüfte.

Checkliste für Ihre Flugsicherheit: „Das einzig Gefährliche am Fliegen ist die Erde.“ (Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier)

Airborne:

Ein problemloser Abflug in die Schwerelosigkeit gelingt selten im Kaltstart. Zum Aufwärmen Ihres „Motors“ empfehlen wir sanftes Schwingen und Dehnen sowie kräftiges Marschieren auf dem Trampolin. Luftsprungartisten geniessen nur dann einen guten Flug und eine sichere Landung, wenn die „Landebahn“, also das Trampolin, fest und sicher am Boden steht und Sprungfläche nicht nass und rutschig ist. Vor allen Tricks und Jumps sollten Sie durch einfache Probesprünge den Federeffekt des jeweiligen Sportgerätes sowie die Beschleunigungskräfte beim Springen überprüfen. Im Garten ist der richtige „Landeplatz“ von Rasen und nicht von Beton umgeben.

Air-crash:

Wer auf Schuhe verzichtet, kann Bruchlandungen vermeiden – also heben Sie in jedem Fall barfuss ab!
Sprünge sind nur AUF dem Trampolin zu empfehlen, ein Sprung vom Boden auf das Sportgerät oder vom Trampolin auf den Boden hat schon zu so manchem Crash geführt.
Bei allen Sprüngen mit Rotationen ist ein zu starkes Zurücklegen des Kopfes während der Flugphase oft ein Grund für Turbulenzen, da dadurch der Oberkörper zu weit nach hinten kippt. Auch das zu schnelle Anziehen der Beine kann zu einer unkontrollierten Rotation führen.
Ob Anfänger oder fortgeschrittener Sprungkünstler, nach zehn bis fünfzehn Minuten Anstrengung lassen Kraft und Konzentrationsvermögen nach – fehlende Pausen und Erholungsphasen sind häufig der Grund für Bruchlandungen ambitionierter Akrobaten. Um nicht ins Trudeln zu kommen, sollten Sie also ohne Treibstoffreserven keine weiteren Flugmanöver starten.

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