Vegan grillen

Vegan grillen: So schmeckt es auch ohne Fleisch!

Die Kohlen werden angezündet, die Glut entfacht, das Gas aufgedreht – die Grillsaison startet! Nicht nur Fleischesser kommen beim Grillen zu ihrem Genuss, sondern der Lebensmittelmarkt bietet bereits so viele Fleischalternativen für Grillbegeisterte. Dass vegan zu grillen nicht nur bedeutet, Gemüsestreifen auf den Rost zu legen, zeigt der nachfolgende Artikel.


Paprika, Zucchini, Tomaten und etwas Tofu, so stellen sich die meisten ein veganes Grillgericht vor. Während die Steaks, die von den anderen Gästen oder Familienmitgliedern auf der Feuerstelle brutzeln, ist man selbst nicht so begeistert von den eindimensionalen Menüs. Doch das kann sich ändern. Mit den richtigen Tipps und Rezepten wird das vegane Grillen zu einem Augen- und Gaumenschmaus!

Beste Grill-Resultate erzielen mit diesen Gasgrills!

Caprese vegan

Das Tofu-Tomaten-Pfännchen erinnert an den Caprese-Salat, verzichtet aber auf den Mozzarellakäse:

  • 2 grosse Tomaten
  • 200 Gramm Tofu
  • halben Bund Bärlauch
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung: Am besten gelingt dieses Gericht, wenn man es in eine Grillpfanne gibt. Die Tomaten und das Tofu werden in Scheiben geschnitten, mit Olivenöl beträufelt und mit Bärlauch besträut. Sie werden hintereinander aufgeschlichtet. Zusätzlich noch etwas Pfeffer und Salz darüber geben und schon kommt die Tofu-Tomaten-Pfanne auf den Grill.

Linsen/Bohnen/Erbsen – Frikadellen

 Zutaten:

  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Paprika
  • Je nach Bedarf 300 – 500g Bohnen oder Linsen
  • 100 – 150 g Semmelbrösel
  • 1 TL Gewürze
  •  1 Eigelbersatz (Das kann Maisstärke sein oder auch eine Mischung aus Sojamehl, Öl & Backpulver)
  • 100 veganer Käse, z.B. mit 2 EL Öl oder vegane Margarine mit Sojasahne verrrühren bis zähe Masse entsteht oder 100g Mandelkerne anrösten, im Mixer zerkleinern und mit 25g Hefeflocken und 15g Semmelbrösel vermischen.

Zubereitung:
Bohnen/Erbsen/Linsen zerstampfen und mit übrigen Zutaten gut vermischen. Dann Frikadellen formen, in vorgewürztem Mehl rollen und dann 30-45min im Kühlschrank lassen. Wer will kann die Frikadellen mit Öl bestreichen.

 Welchen Grill ist der beste?

Ob Smoker, Holzkohle- oder Gasgrill bleibt letztendlich Ihrem Geschmack und Ihrem Budget überlassen. Ein Gasgrill zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er im Vergleich zu einem Kohlegrill kaum Schmutz und Rauch verursacht und relativ schnell auf Betriebstemperatur hochfährt. Liebhaber des Holzkohlegrills schwören hingegen auf den besonderen Geschmack, der bei einem Gasgrill fehlt.

Gasgrill

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Dips, Marinaden und Saucen sind das A und O

Für das vegane Grillen sind vor allem auch die richtigen Dips und Saucen entscheidend. Eine Gemüse-Grillvariation ohne die passende Marinade schmeckt nun einmal nicht so gut. Neben ausgefallenen Aprikosen- und Avocadodips, kann man mittlerweile auch Sauerrahm vegan zubereiten.

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Zutaten:

  • Gepressten und entwässerten Tofu (400g),
  • 1 Esslöffel Rapsöl, 4 Teelöffel Zitronensaft,
  • 2 Teelöffel Apfelessig und etwas Zucker

Zubereitung:

In einen Mixer geben und gut durchmixen. Im Anschluss noch mit Pfeffer und Salz abschmecken!

Man sieht: Auch veganes Grillen macht Spass! Man muss sich nur trauen! Na dann, en guete! 🙂

Foto 1: © Jag_cz/ fotolia.com
Foto 3: Meike Pantel – pixelio.de

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