Velohelm richtig tragen: So geht´s!

Damit er im Falle eines Sturzes wirkt, muss der Velohelm richtig getragen werden. Schon beim Kauf gilt es darauf zu achten, dass Grösse und Passform stimmen. Wir verraten Ihnen worauf es ankommt.

Rechtliche Lage

 Es herrscht zwar eine rege Debatte darüber, ob eine Helmpflicht eingeführt werden soll, aber derzeit müssen Kinder bis 14 Jahren nicht obligatorisch einen Velohelm tragen. Man vertraut hier auf das Verantwortungsbewusstsein der Eltern. Kinder unter 6 Jahren dürfen zudem nicht ohne Begleitperson, die über 16 Jahre alt sein muss, auf der Hauptstrasse fahren. Da der Helm aber einen erheblichen Schutz bei Stürzen darstellt, wird das Tragen eines Fahrradhelms sowohl für Gross, als auch für Klein, empfohlen.

Darauf ist beim Kauf zu achten

Der beste Helm bringt nichts, wenn er nicht die richtige Grösse hat. Deshalb muss vor dem Kauf ermittelt werden, welche Grösse benötigt wird. Dies gelingt, indem der Kopfumfang mit einem Massband gemessen wird. Die ideale Position liegt an der Vorderseite etwa eine Fingerbreite über den Augenbrauen und an den Seiten oberhalb der Ohren. Wer kein Massband zur Hand hat, kann auch einen Faden oder ein Lineal verwenden.

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 So muss der Fahrradhelm sitzen

Besitzt man einen Helm, geht es darum, ob er auch richtig sitzt. Denn sitzt der Fahrradhelm nicht richtig, rutscht er bei einem Unfall womöglich vom Kopf oder schlägt bei Bremsmanövern vors Gesicht. Beides lässt sich vermeiden, indem der Kinnriemen richtig eingestellt wird. Dazu wird er zunächst so platziert, dass er weder auf die Halsschlagader noch auf die Ohren drückt. Zudem darf er nicht auf dem Kinnknochen aufliegen. Idealerweise wird ein Helm mit einem Kinnriemen gewählt, der mindestens 1,5 cm breit ist und sich verstellen lässt. Ein Schnappverschluss verhindert, dass sich der Riemen löst. Neben dem Kinnriemen muss auch der Kopfring optimal sitzen. Das ist im Normalfall kein Problem, denn ein gut sitzender Kopfring ist sofort zu spüren. Am besten werden ein paar Trockenübungen durchgeführt, um festzustellen, ob der Helm bei Erschütterungen gut sitzt.

Was sonst noch wichtig ist

Sind Kopfring und Kinnriemen optimal eingestellt, ist das Wichtigste bereits erledigt. Folgende Punkte sorgen für zusätzlichen Schutz:

  • Zu lange Gurtenden kürzen
  • Fahrradhelm regelmässig kontrollieren
  • Auf einen festen Sitz achten

Wer darauf achtet, kann die nächste Radtour guten Gewissens angehen. Vorausgesetzt, es wurde auch beim Kauf alles richtig gemacht.

 Mit der richtigen Grösse kann beim Kauf eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Helm über ein aktuelles Prüfsiegel verfügt. Nur so ist sichergestellt, dass er bei einem Unfall einen ausreichenden Schutz bietet.

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